Photovoltaik: Unauffällige Lösung für Strom vom Dach mit dem Indach-System Solesia

Fügen sich unauffällig in die Dachfläche auf der Südseite: 2,7 kW-Photovoltaik-Anlage (oben) und Solarthermie-Anlage (unten). (Foto: Creaton/HS)
Fügen sich unauffällig in die Dachfläche auf der Südseite: 2,7 kW-Photovoltaik-Anlage (oben) und Solarthermie-Anlage (unten). (Foto: Creaton/HS)

Strom selbst erzeugen und damit Geld sparen, das ist der Wunsch vieler Bauherren. Doch viele haben Bedenken, dass aufgeständerte PV-Anlagen den Gesamteindruck ihres schönen Eigenheims stören.

Mit dem Indach-System „Solesia“ aus dem Hause Creaton AG stehen wirtschaftlicher Nutzen und zeitlos schönes Dachdesign nicht mehr im Widerspruch zueinander. Die Photovoltaik-Module werden mit in die Dacheindeckung integriert und sind optimal auf ausgewählte Tonziegel-Modelle des Herstellers abgestimmt.

Ökologie und Ästhetik auf dem Dach

Als Christoph Höller das Walmdach für sein neues Haus plante, wusste er bereits, dass er dieses gleichzeitig zur Gewinnung von Solarstrom nutzen will. Auf der Suche nach einer optisch ansprechenden und wirtschaftlich sinnvollen Lösung bekam er den entscheidenden Tipp von einer befreundeten Bauherren-Familie, die das Indach-System bereits nutzte.

Fügen sich unauffällig in die Dachfläche auf der Südseite: 2,7 kW-Photovoltaik-Anlage (oben) und Solarthermie-Anlage (unten). (Foto: Creaton/HS)
Fügen sich unauffällig in die Dachfläche auf der Südseite: 2,7 kW-Photovoltaik-Anlage (oben) und Solarthermie-Anlage (unten). (Foto: Creaton/HS)

Überzeugt hat Christoph Höller, neben den Leistungsdaten der Anlage, vor allem auch die Tatsache, dass sich dieses System fast unsichtbar in die Dacheindeckung integrieren lässt. Er entschied sich für den schwarz glasierten Glattziegel „Domino“ in der gehobenen Oberflächenvariante „Finesse“. Diese Kombination von PV-Anlage und Ziegel ist ideal aufeinander abgestimmt. Das Rastermaß eines Moduls von 1,8 m Länge und 35 cm Höhe entspricht exakt einer Reihe von acht Flächenziegeln und diese lassen sich praktisch genauso wie die Tondachziegel verarbeiten.

Seit diesem Jahr bietet Creaton bereits die zweite Generation des Systems, genannt „Solesia 2.0“, an. Die Modulrahmen gibt es passend zum Tondachziegel. Der Bauherr hat die Wahl zwischen fünf verschiedenen Ziegel-Modellen, von dem geschwungen geformten bis hin zum gradlinigen Design. Weitere Infos unter www.creaton.de.

Die zweite Generation des Systems ist mit einem SMA-Wechselstromrichter inkl. Interface für Solarlog ausgestattet. Er entspricht den Anforderungen aus dem erweiterten Erneuerbare-Energien-Gesetz, kurz EEG. Bei gleich hoher Qualität und besserer Ausstattung wird die neue Modulgeneration, im Vergleich zum Vorgänger, sogar zu einem deutlich günstigeren Preis angeboten.

Bauherr Christoph Höller ist nach dem ersten Nutzungsjahr zufrieden: „Obwohl wir in diesem Jahr auffallend viele Nebeltage hatten, zeigte der Zähler nach 12 Monaten eine Leistung von 2.632 MW an. Damit hat die Anlage das Ziel von 2.700 MW praktisch erreicht.“ Da die Marke in sonnenreicheren Jahren deutlich überschritten werden wird, kann er sich heute bereits ausrechnen, wann sich die Investition für das System amortisiert.

Über Markus Burgdorf 210 Artikel
Markus Burgdorf ist Journalist und PR-Berater im Bereich Immobilien. Seit vielen Jahren schreibt er über alles, was mit Immobilien zusammenhängt. Er wohnt selbst in einer ehemaligen Schule, die er mit seiner Partnerin zum Wohnen und Arbeiten umbaut.

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