KfW-Programme bleiben auch im Zinstief attraktiv

Beim Neubau von Einfamilienhäusern oder bei der Sanierung von Altbauten können KfW-Förderkredite die Finanzierung sinnvoll abrunden (Foto: KfW-Bildarchiv / Thomas Klewar)
Beim Neubau von Einfamilienhäusern oder bei der Sanierung von Altbauten können KfW-Förderkredite die Finanzierung sinnvoll abrunden (Foto: KfW-Bildarchiv / Thomas Klewar)

Auch 2015 bleiben die Förderkredite der KfW-Bankengruppe für Immobilienkäufer und Bauherren attraktiv. Erst am 23. Januar hat die Förderanstalt ihre Konditionen für vier Wohnraumprogramme um bis zu 0,25 Prozentpunkte gesenkt. „Damit können Kreditnehmer ihre Zinskosten selbst im aktuellen Zinstief nochmals verbessern – wenn sie KfW-Tranchen einbinden“, sagt Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG, Deutschlands führendem Vermittler privater Baufinanzierungen.

Beim Neubau von Einfamilienhäusern oder bei der Sanierung von Altbauten können KfW-Förderkredite die Finanzierung sinnvoll abrunden (Foto: KfW-Bildarchiv / Thomas Klewar)
Beim Neubau von Einfamilienhäusern oder bei der Sanierung von Altbauten können KfW-Förderkredite die Finanzierung sinnvoll abrunden (Foto: KfW-Bildarchiv / Thomas Klewar)

„Die Förderungen kommen für nahezu alle Eigennutzer sowie Käufer in Frage, die in energiesparende Immobilien investieren oder eine Bestandsimmobilie energetisch sanieren oder altersgerecht umbauen möchten. Zudem können die Tranchen vergleichsweise einfach und ohne aufwendige Nachweise bei der Beantragung des Darlehens eingebunden werden“, erklärt Goris. Bei Interhyp handelt es sich beim „Wohneigentumsprogramm KfW 124“ und dem Programm „Energieeffizient Bauen KfW 153“ um die am häufigsten in Immobilienfinanzierungen eingebundenen Bausteine.

Durch die neusten Zinssenkungen sind die KfW-Bausteine teilweise zu Konditionen von weniger als einem Prozent erhältlich. Beim Programm 153 für energieeffizientes Bauen starten die Zinsen nun schon ab 0,75 Prozent. Beim Wohneigentumsprogramm, über das bis zu 50.000 Euro abgerufen werden können, beginnen sie aktuell ab 1,16 Prozent effektiv. „Damit können die Förderdarlehen einen Zinsvorteil bieten“, erklärt Goris. Nach Berechnungen der Interhyp AG muss die Mehrheit der Kreditnehmer für zehnjährige Darlehen am Markt rund 1,6 Prozent zahlen. Weil die KfW-Programme darüber hinaus von einigen Banken als Eigenkapital angerechnet werden, lassen sich mitunter die Beleihungsausläufe reduzieren, was die Zinskonditionen für den Bankkredit verbessert und Kreditkosten spart.

Bereits Anfang Januar hat die KfW laut Interhyp das Programm „Energieeffizient Sanieren“ (Programm 151) verbessert. Die Tilgungszuschüsse wurden um 5 Prozentpunkte erhöht. „Zusätzlich zum verbilligten Zinssatz erhalten Kreditnehmer jetzt je nach Effizienzhaus-Standard bis zu 22,5% Tilgungszuschuss“, sagt Goris. Bei der Ermittlung des passenden KfW-Programms hilft der Entscheidungsbaum von Interhyp.

Über Markus Burgdorf 207 Artikel
Markus Burgdorf ist Journalist und PR-Berater im Bereich Immobilien. Seit vielen Jahren schreibt er über alles, was mit Immobilien zusammenhängt. Er wohnt selbst in einer ehemaligen Schule, die er mit seiner Partnerin zum Wohnen und Arbeiten umbaut.

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