Schadstofffrei und ordentlich durchlüftet: Drei Tipps für gesundes Bauen und Wohnen

Rund 80 Prozent seiner Zeit verbringt der Mensch in geschlossenen Räumen. Grund genug, das eigene Zuhause gesund zu gestalten. Wir verraten, was beim Bau eines Fertighauses zu beachten ist – von den Baumaterialien bis zum Tageslichtkonzept.

Mit schadstofffreien Baustoffen Wohngifte vermeiden

Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit oder Atemprobleme – Schadstoffe, die über Baustoffe in Bodenbelägen oder Wänden in die Raumluft gelangen, können sich unmittelbar auf das Wohlbefinden auswirken.

Um dem vorzubeugen, gilt es, beim Hausbau auf die Verarbeitung schadstofffreier Baumaterialien zu achten. Entsprechende Siegel, ausgestellt von unabhängigen Instituten wie etwa dem TÜV Rheinland, bieten eine Entscheidungshilfe. Wer den Bau eines Fertighauses plant, dem bietet das Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) einen Richtwert. Es zeichnet schadstoffarme und energieeffiziente Wohnhäuser aus. „Wer sich für ein OKAL-Fertighaus entscheidet, bekommt die Urkunde serienmäßig dazu“, sagt OKAL-Geschäftsführer Wilfried Bolz. „Das ist einzigartig und zahlt sich doppelt aus – in einem guten Raumklima und einer Steigerung der Wertsubstanz.

Okal AktivPlus Musterhaus in Bad Vilbel (Foto: Hans-Rudolf Schulz)
Der Wohnbereich im Okal AktivPlus Musterhaus in Bad Vilbel (Foto: Hans-Rudolf Schulz)

Regelmäßig lüften für ein angenehmes Raumklima

Neben der Vermeidung von Schadstoffen beim Hausbau trägt auch regelmäßiges Lüften und richtiges Heizen zu einem guten Raumklima bei. Außerdem lässt sich so Schimmelbildung durch eine zu hohe Luftfeuchtigkeit vorbeugen.

Für einen intensiven Luftaustausch sorgt das sogenannte Querlüften. Dafür Fenster und Zimmertüren einfach morgens und abends für bis zu fünf Minuten weit öffnen. Wichtig: Die Heizungsventile zudrehen, um nicht gegen die kalte Luft anzuheizen. Hilfreich können hier Smart-Home-Technologien wie die Gebäudesteuerung myGEKKO 2.0 sein. „Dieses System ermöglicht eine kontrollierte Wohnraumlüftung ohne Energieverluste“, sagt Bolz. „So herrscht ist im Haus immer frische Luft.“

Das Bad des Okal AktivPlus Musterhauses in Bad Vilbel (Foto: Hans-Rudolf Schulz)
Das Bad des Okal AktivPlus Musterhauses in Bad Vilbel (Foto: Hans-Rudolf Schulz)

Viel Tageslicht für mehr Lebensqualität

Auch die Lichtverhältnisse in einem Raum können die Gesundheit beeinflussen. Saisonale Effekte sind ein Beweis dafür. So macht vielen Menschen der geringe Tageslichtanteil im Winter zu schaffen. Sie sind schlechter gelaunt und fühlen sich träge.

Für den Hausbau gilt deswegen: Je mehr Tageslicht in die Räume fallen kann, desto besser. Wer sich dadurch Sorgen um seine Privatsphäre macht, sollte bei der Planung seines Fertighauses einen Anbieter auswählen, der eine individuelle Gestaltung ermöglicht. „Bei OKAL können sich unsere Kunden etwa für eine geschlossene Bauweise zur Straße hin entscheiden, dafür für umso mehr Offenheit zum Garten hin“, sagt Bolz. Außerdem von Vorteil sind großzügig geschnittene Räume mit erhöhten Decken. Dieses Plus an Lichteinfall bietet etwa die einheitliche OKAL-Raumhöhe von 2,80 Metern.

Tageslicht durch das Atrium im Okal AktivPlus Musterhaus in Bad Vilbel (Foto: Hans-Rudolf Schulz)
Tageslicht durch das Atrium im Okal AktivPlus Musterhaus in Bad Vilbel (Foto: Hans-Rudolf Schulz)

 

Über Markus Burgdorf 199 Artikel
Markus Burgdorf ist Journalist und PR-Berater im Bereich Immobilien. Seit vielen Jahren schreibt er über alles, was mit Immobilien zusammenhängt. Er wohnt selbst in einer ehemaligen Schule, die er mit seiner Partnerin zum Wohnen und Arbeiten umbaut.

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