FertighausWelt Wuppertal als Mustersiedlung mit Energieüberschuss – 17 Häuser sind dabei

Noch wird an allen Häusern kräftig gebaut, aber in rund 6 Wochen ist bereits Eröffnung und dann werden die Häuser fertig sein. Das ist einer der Vorteile des Fertighaus-Konzepts. (Foto: BDF/Peter Sondermann)
Noch wird an allen Häusern kräftig gebaut, aber in rund 6 Wochen ist bereits Eröffnung und dann werden die Häuser fertig sein. Das ist einer der Vorteile des Fertighaus-Konzepts. (Foto: BDF/Peter Sondermann)

Am Wochenende 14. und 15. September 2013 eröffnet der Bundesverband Deutscher Fertigbau die FertighausWelt Wuppertal. „Europas modernste Hausausstellung ist zugleich ein Modellprojekt der Fertigbau-Branche für die Entwicklung energieeffizienter Siedlungen“, kündigt BDF-Hauptgeschäftsführer Dirk-Uwe Klaas an.

Noch wird an allen Häusern kräftig gebaut, aber in rund 6 Wochen ist bereits Eröffnung und dann werden die Häuser fertig sein. Das ist einer der Vorteile des Fertighaus-Konzepts. (Foto: BDF/Peter Sondermann)
Noch wird an allen Häusern kräftig gebaut, aber in rund 6 Wochen ist bereits Eröffnung und dann werden die Häuser fertig sein. Das ist einer der Vorteile des Fertighaus-Konzepts. (Foto: BDF/Peter Sondermann)

In einem rund 18.000 Quadratmeter großen Park an der A46 in Wuppertal-Oberbarmen präsentiert die FertighausWelt zunächst 17 voll eingerichtete Einfamilienhäuser verschiedenster Architekturstile. Allen gemeinsam ist die umweltfreundliche Holzfertigbauweise. Nahezu alle Häuser sind Plus-Energie-Häuser, die mehr Strom und Wärme aus erneuerbaren Energiequellen erzeugen, als sie verbrauchen. „Erstmals werden darüber hinaus Musterhäuser in einem intelligenten Netz miteinander verbunden. Unter dem Strich weist die gesamte Ausstellung eine ausgeglichene Energiebilanz auf“, erklärt Dirk-Uwe Klaas.

Mit diesem Konzept demonstriert der Bundesverband Deutscher Fertigbau, wie vor Ort erzeugte Energie innerhalb eines Quartiers gemeinsam genutzt werden kann: „Die deutsche Fertigbauindustrie gibt damit die Antwort auf eine der Schlüsselfragen der Energiewende“, so Klaas.

Kern des Technikkonzeptes ist ein zentraler Energiespeicher auf dem Ausstellungsgelände. Dorthin fließt der Strom, den die Photovoltaikanlagen auf den Hausdächern tagsüber erzeugen und der nicht unmittelbar für den Betrieb der Häuser oder einer Stromtankstelle für Elektrofahrzeuge gebraucht wird. Wie eine riesige Batterie stellt der Speicher den Strom immer dann zur Verfügung, wenn er gebraucht wird. Sensoren in allen Häusern messen ständig die Energieströme und regeln die Verteilung.

Die Messdaten der FertighausWelt sollen neue Aufschlüsse darüber geben, wie die umweltfreundlichen Wohnquartiere der Zukunft auch wirtschaftlich optimal betrieben werden können. Mit seinem Referenzquartier in Wuppertal richtet sich der BDF an private Bauinteressierte ebenso wie Kommunen und Entwickler energieeffizienter und nachhaltiger Siedlungsprojekte.

In der FertighausWelt Wuppertal werden Häuser der Firmen allkauf Haus (Simmern), Danhaus (Flensburg), Bien-Zenker (Schlüchtern), Finger Haus (Frankenberg), Fingerhut Haus (Neunkhausen), Gussek-Haus (Nordhorn), Hanse Haus (Oberleichtersbach), Holz&Raum (Finnentrop), HUF Haus (Hartenfels), Nordhaus (Kürten), OKAL (Simmern), Partner-Haus (Medebach), ProHaus (Nordhorn) Schwabenhaus (Heringen), SchwörerHaus (Hohenstein), WeberHaus (Rheinau-Linx) zu besichtigen sein. Insgesamt investieren die beteiligten Firmen und der Verband rund 13 Millionen Euro in den neuen Ausstellungsstandort.

Über Markus Burgdorf 205 Artikel
Markus Burgdorf ist Journalist und PR-Berater im Bereich Immobilien. Seit vielen Jahren schreibt er über alles, was mit Immobilien zusammenhängt. Er wohnt selbst in einer ehemaligen Schule, die er mit seiner Partnerin zum Wohnen und Arbeiten umbaut.

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