Wand- und Deckenverkleidungen können die Geräuschkulisse dämpfen

Mit Decken- und Wandverkleidungen kann der Schall in Gebäuden deutlich rediziert werden. (Foto: Baumann Spanndecken)
Mit Decken- und Wandverkleidungen kann der Schall in Gebäuden deutlich rediziert werden. (Foto: Baumann Spanndecken)

Täglich wirken auf die Ohren unterschiedlichste Geräusche ein. Wer direkt neben einer stark befahrenen Straße steht, belastet seine etwa 15.000 Hörzellen mit einem Lärmpegel von 70 bis 80 Dezibel. Beim Rasenmähen wirken rund 100 Dezibel auf das Gehör, und unsere Stimme schallt bei einem Gespräch immerhin mit bis zu 70 Dezibel. Lärm kann auch krank machen, denn er lässt den Organismus vermehrt Stresshormone ausschütten. Der Blutdruck steigt, das Herz rast und das Infarktrisiko wird größer. Auch Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten und vor allem Schädigungen des Gehörs können Folgeerscheinungen von zu lauten Geräuschen sein. Daher ist es wichtig, dass im eigenen Zuhause Ruhe einkehrt und wir die Stille richtig genießen können. Bei der modernen Einrichtung heutiger Wohnungen, die bewusst sparsam-puristisch in Szene gesetzt werden, wird der Schall kaum noch absorbiert. Dies ist aber notwendig, denn so kann die Ausbreitung der Geräusche im Gebäude entscheidend beeinflusst werden.

Mehr Schallabsorption an Decke und Wand

Daher ist beim Neubau oder bei der Sanierung die akustische Gestaltung der Wohnräume genauso wichtig wie die Einrichtung mit Möbeln, Tapeten oder Lampen. Besondere Aufmerksamkeit verdient dabei die Wand- und Deckenverkleidung. So verbessern beispielsweise die vielfältigen, maßkonfektionierten Spanndeckensysteme „Clipso“ die Akustikeigenschaften eines Raums. Die Deckenlösung hat ein Akustikvlies als schallabsorbierende Auflage. Damit werden nicht nur beim Schalldruckpegel in Dezibel sehr gute Werte erreicht, sondern auch bei der Nachhallzeit der Geräusche sowie bei der Sprachverständlichkeit. Dies haben wissenschaftliche Tests bewiesen. Hörbeispiele auf der Herstellerseite vermitteln einen Eindruck davon.

Ganz ohne Glas- und Mineralfaser

Vor allem bei der Nachhallzeit eines Geräusches, in welcher dessen Schalldruckpegel um 60 Dezibel absinken muss, macht die wirkungsvolle Verbindung von Vlies und Spanndecke mehr als sechs Sekunden wett. Auch die Stimmen schaukeln sich in ihrer Lautstärke bei einer angeregten Unterhaltung nicht mehr unangenehm auf. Die neuartigen Akustikverkleidungen sind auch für Gebäude geeignet, in denen Glas- und Mineralfaserdämmstoffe nicht verwendet werden dürfen, denn sie kommen ohne diese beiden Werkstoffe aus. Zudem genügen sie auch erhöhten Anforderungen des Brandschutzes.

Mit Decken- und Wandverkleidungen kann der Schall in Gebäuden deutlich reduziert werden. (Foto: Baumann Spanndecken)
Mit Decken- und Wandverkleidungen kann der Schall in Gebäuden deutlich reduziert werden. (Foto: Baumann Spanndecken)

Einfache und schnelle Montage

Um Wohnräume mit dem Spanndeckensystem akustisch zu verbessern, muss ein Bauherr oder Renovierer nicht einmal seine Möbel ausräumen, denn Fachleute installieren die Deckenverkleidung in einem einzigen Tag – und dies außer Bohrstaub ganz ohne Schmutz. Die Halteleisten werden lediglich unter der vorhandenen Raumdecke angebracht und die Spanntücher eingeklinkt. Das Gewebe ist pflegeleicht, nach Öko-Tex-Standard zertifiziert und nahezu resistent gegen Nässe und Schimmelpilzbefall. Das Spanndeckensystem kann aber noch mehr, denn es lässt auch Kabel der modernen Unterhaltungselektronik verschwinden, inszeniert die individuelle Wunschbeleuchtung und lässt sich sogar mit dem persönlichen Lieblingsbild bedrucken.

Über Markus Burgdorf 203 Artikel
Markus Burgdorf ist Journalist und PR-Berater im Bereich Immobilien. Seit vielen Jahren schreibt er über alles, was mit Immobilien zusammenhängt. Er wohnt selbst in einer ehemaligen Schule, die er mit seiner Partnerin zum Wohnen und Arbeiten umbaut.

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