Bei der Fassadengestaltung des neuen Hauses mit Farben spielen

12. Juli 2011

Ein Einfamilienhaus in Baden-Württemberg ist ein Paradebeispiel dafür, wie einfach es ist, schöne Architektur zu bauen. Stilvoll, solide, zukunftsgerichtet. Zunächst haben Architekt und Bauherr ein klares Konzept ausgearbeitet. Viele wichtige Entscheidungen waren zu treffen. Schließlich soll es ja ein Haus fürs Leben werden. Schnell war man sich einig, dass es ein massives Haus werden soll. Stein auf Stein. Sicher und wertbeständig gebaut. Als Zweites stand der Wunsch nach einem Familiensitz für Generationen auf der Prioritätenliste. Das bedeutet, der Grundriss und die Architektur des Hauses müssen den sich wandelnden Lebensprozessen der Familie anpassen lassen.

Die unterschiedliche Fassadengestaltung mit ihrer Zweifarbigkeit und den ungleichen Baumaterialien unterstreichen auf sehr angenehme Weise die zeitlose, generationsübergreifende Architektur. Für den hinteren Teil kam orangefarbenes Wärmedämmverbundsystem zum Einsatz. Die Fassade des vorderen Bereichs mit Eingangszone besteht aus grauem KS-Fasenstein-Sichtmauerwerk. (Foto: Stefan Witte)

Die unterschiedliche Fassadengestaltung mit ihrer Zweifarbigkeit und den ungleichen Baumaterialien unterstreichen auf sehr angenehme Weise die zeitlose, generationsübergreifende Architektur. Für den hinteren Teil kam orangefarbenes Wärmedämmverbundsystem zum Einsatz. Die Fassade des vorderen Bereichs mit Eingangszone besteht aus grauem KS-Fasenstein-Sichtmauerwerk. (Foto: Stefan Witte)

Innovative Konzepte

Entstanden sind zwei unterschiedliche Baukörper, die die verschiedenen Wohn- und Lebensbereiche auch räumlich sehr geschickt voneinander trennen. In der Mitte sind sie durch einen verglasten Erschließungsteil verbunden. In dem einen Teil sind die Wohn- und Schlafräume untergebracht. Der andere beinhaltet den Nichtwohnbereich wie Bäder, Küche, Treppenhaus. Zwei versetzte Pultdächer verbinden die Gebäudeteile und zeigen so ihre Zusammengehörigkeit.

Besonders die unterschiedliche Fassadengestaltung mit ihrer Zweifarbigkeit und den ungleichen Baumaterialien unterstreichen auf sehr angenehme Weise die zeitlose, generationsübergreifende Architektur. Für den hinteren Teil kam orangefarbenes Wärmedämmverbundsystem zum Einsatz. Die Fassade des vorderen Bereichs mit Eingangszone besteht aus grauem KS-Fasenstein-Sichtmauerwerk. Dieser Stein ist eine gelungene Kombination aus attraktiver Mauerwerksoptik, Ökologie und zahlreichen, wirtschaftlichen Bautechniken, die das Eigenheim bezahlbar machen.

Vielfältige Architektur

Die Bauherren haben sich aus rein emotionellen Gründen für diese Farbkomposition entschieden. Es gibt natürlich noch viele weitere Möglichkeiten, der Fassade einen besonderen Pfiff zu geben. Für den Putzanstrich des Wärmedämmverbundsystems stehen die unterschiedlichsten Farben zur Verfügung. Die Auswahl ist enorm. Für das Mauerwerk können Bauherren zwischen blauen, roten, gelben und weißen KS-Fasensteinen wählen. Auf Anfrage sind auch andere Farbvarianten möglich. So oder so. Das Eigenheim hat sein eigenes Gesicht erhalten und spiegelt die Individualität der Familie wider. Der Bauherr resümiert: „Unser Haus ist unsere Adresse. Wir lieben das zeitlos Besondere und zeigen es. So sind wir“.

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