Stromfresser im Heizungskeller mit staatlicher Hilfe ausbremsen
19. April 2010An der Notwendigkeit, in die Energieeffizienz der eigenen vier Wände zu investieren, zweifelt kaum noch ein Hausbesitzer. In wirtschaftlich unsicheren Zeiten bleiben viele Haushalte dennoch vorsichtig, was die Investition in eine umfassende energetische Sanierung der Gebäudehülle und der Heiztechnik angeht. Denn die Maßnahmen müssen ins Haushaltsbudget passen. Schnell bezahlt machen können sich jedoch bereits kleine Verbesserungen. Schon der Tausch einer veralteten Heizungspumpe gegen ein hocheffizientes Modell wie etwa die “Wilo-Stratos Pico” kann binnen zehn Jahren eine Einsparung von bis zu 1.000 Euro bewirken.

Den Austausch eines Stromfressers im Heizungskeller gegen eine moderne Hocheffizienzpumpe erledigt der Fachhandwerker im Handumdrehen. Foto: djd/Wilo
Der Stromverbrauch der Heizungspumpe kann um 90 Prozent sinken
Alte ungeregelte Heizungspumpen können Stromkosten von 100 Euro und mehr pro Jahr verursachen. Diese Kosten sinken mit einer Hocheffizienzpumpe um etwa 90 Prozent auf rund neun Euro jährlich. Den Verbrauchswert von nur noch 46,5 Kilowattstunden im Jahr für ein typisches Einfamilienhaus hat der TÜV SÜD für die “Wilo-Stratos Pico” zertifiziert. Damit verbraucht das neue Modell sogar nur halb so viel Strom wie in der aktuell besten Energieeffizienzklasse A gefordert und ist laut Hersteller damit effizienter als jede andere A-Klasse-Pumpe.
Wer jetzt tauscht, kann mindestens 100 Euro einstreichen
Experten der Deutschen Energieagentur (dena) und der Stiftung Warentest raten daher auch dann zum Austausch einer ungeregelten Heizungspumpe gegen eine Hocheffizienzpumpe, wenn das alte Modell noch nicht defekt ist. Der Staat setzt zusätzliche Anreize: Mindestens 100 Euro gibt es von der KfW-Förderbank, wenn eine Hocheffizienzpumpe eingebaut wird. Ausführliche Informationen zu den Fördermöglichkeiten finden sich im Internet unter pumpenpraemie.de. So macht sich die Anschaffung durch die sinkenden Stromkosten schon nach wenigen Jahren von selbst bezahlt, zur Schonung des Klimas trägt die neue Pumpe vom ersten Tag an bei.


