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Ein ungedämmtes Dach geht ins Geld

8. Januar 2010

Weil die teuer erzeugte Heizwärme nach oben steigt, sind besonders alte, ungedämmte Steildächer eine Dauerbelastung für die Haushaltskasse. Wer hier aktiv werden will, sollte zunächst einen Blick ins Dachgeschoss werfen.

In einem ungedämmten Dachstuhl verbergen sich große Energiesparpotenziale, die sich mit einer professionellen Dämmung "erschließen" lassen.  Foto: djd/Fördergemeinschaft Holzbau und Ausbau

In einem ungedämmten Dachstuhl verbergen sich große Energiesparpotenziale, die sich mit einer professionellen Dämmung "erschließen" lassen. Foto: djd/Fördergemeinschaft Holzbau und Ausbau

Ein ungedämmtes Dach geht ins Geld

Sind der Dachstuhl mit den Sparren, die Dachlatten sowie die Dachziegel von innen sichtbar, ist keinerlei Dämmung angebracht, dann besteht dringender Handlungsbedarf. Eine Dämmschicht zwischen den Sparren ist die einfachste Lösung. Sie sollte vom Fachmann ausgeführt werden, damit die Platten oder Bahnen aus Mineralwolle oder nachwachsenden Faserstoffen eine geschlossene Fläche bilden. Denn Ritzen an den Sparren oder zwischen Platten bilden Wärmebrücken und gefährden den Sanierungserfolg.

Eine warme Haube fürs Haus

Die alte Sparrentiefe reicht oft nicht aus, um dazwischen eine genügend starke neue Dämmschicht unterzubringen. Dann ist eine zusätzliche Dämmung unterhalb der Sparren die einfachste Methode für besseren Wärmeschutz. Sie empfiehlt sich auch, wenn eine alte Zwischensparrendämmung weiter genutzt werden soll. Eine Unterkonstruktion nimmt in diesen Fällen die Zusatzdämmschicht auf und trägt eine Bekleidung aus Gipsplatten oder Profilholz. Bei einem bereits ausgebauten Dachgeschoss oder wenn eine neue Eindeckung geplant ist, kann die Dämmung von außen sinnvoll sein. Sie hüllt das gesamte Dach wie eine warme Haube ein und verhindert zuverlässig, dass die Sparren selbst zur Wärmebrücke werden.

Welche Dämmung sinnvoll ist, kann am besten ein Zimmermeister einschätzen  Eine Handwerkersuche mit Postleitzahl und weitere Informationen werden unter www.zimmermeister-modernisieren.de angeboten. Der Fachmann gibt auch Empfehlungen zu Dämmstoffen oder zum weiteren Ausbau des Dachs.

Modernisieren mit Staatshilfe

Für die energetische Modernisierung stellt der Staat Geld bereit: Das Förderprogramm “Energieeffizient Sanieren” fördert die Sanierung von Altbauten, die durch die geförderten Maßnahmen ihren Heizenergieverbrauch senken. Förderfähig sind eine Gesamtmodernisierung des Gebäudes, aber auch einzelne Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs. Die Förderung kann als zinsbegünstigter Kredit oder als Zuschuss gewährt werden.

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