Gefahr durch mangelnde Wartung: Öltanks vor der Heizperiode sanieren

14. September 2009

Noch vor Beginn der Heizperiode sollten Hausbesitzer und Verwalter ihre Heizölanlagen warten und sanieren, so der Rat der Sachverständigen von DEKRA. Mit dem Alter von Heizöltanks steigt vor allem bei unzureichender Wartung das Risiko von Ölunfällen. Diese sind mit Umweltgefahren und meist mit hohen Kosten verbunden. Nach geltender Rechtsprechung sind grundsätzlich alle, auch private, Betreiber verpflichtet, Heizölanlagen laufend auf äußerlich sichtbare Schäden zu überprüfen und regelmäßig warten zu lassen.

„Akuter Handlungsbedarf besteht immer dann, wenn sich an der Anlage feuchte Stellen, Tropfen oder Lachen von Heizöl zeigen“, warnt Jürgen Zimmer, Leiter des Bereichs Tankprüfungen bei DEKRA. „Auch starker Heizölgeruch ist oft ein untrüglicher Hinweis auf eine Leckage. Gefahr ist auch dann im Verzuge, wenn sich ein Kunststofftank verformt, schief steht, Risse zeigt oder bei Stahltanks deutliche Rostansätze zu erkennen sind.“ Als häufigste Mängel nennt der Experte falsch eingebaute Grenzwertgeber, defekte Leckanzeigegeräte und fehlende Antiheberventile, die ein Überfüllen oder ungewolltes Auslaufen des Tanks verhindern. Verbreitet sind auch Schäden an der Beschichtung von Auffangraum und Auffangwanne, wie zum Beispiel Risse, Blasen und Abplatzungen.

Heizöltankanlagen sind in der Regel einmal pro Jahr von einem anerkannten Fachbetrieb zu warten und in bestimmten Abständen von einem Sachverständigen vollständig zu überprüfen.

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