Fassadendämmung vermindert Heizkosten: Hausbesitzer können viel Geld sparen

3. August 2009

In Deutschland müssten jährlich 450.000 Gebäude energetisch modernisiert werden, um die Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen. Tatsächlich sind es nur etwa die Hälfte. Rund 35 Liter Heizöl verbraucht ein energetisch unsaniertes Einfamilienhaus aus den 50er Jahren jährlich pro Quadratmeter Wohnfläche. Deutlich zu viel, denn das Einsparpotenzial durch energetische Sanierung ist enorm. Rund 2000 Euro weniger Kosten für Heizung und Warmwasser wären jedes Jahr bei einer Wohnfläche von 120 Quadratmetern möglich.
Als besonders effektives Mittel für mehr Klimaschutz und weniger Heizkosten gilt die Fassadendämmung, da sie den größten Teil der Fläche eines Gebäudes abdeckt.

Wärmedämm-Verbundsysteme haben sich seit Jahrzehnten bewährt. Für die Dämmung massiver Außenwände entwickelt und seit 1957 eingesetzt, werden sie sowohl im Neubau als auch bei der Sanierung von Altbauten verwendet. Die einzelnen Komponenten des Systems sind aufeinander abgestimmt und erbringen so die angegebene Dämmleistung.
Die Oberflächenbeschichtung besteht in der Regel aus einem Unterputz mit Gewebearmierung und einer Oberbeschichtung. Kunstharz-, Silicon- und Silikatputze, mineralische Putze Bekleidungen etwa in Form von Klinkerriemchen oder Naturstein werden angeboten.

Die Thermographie macht Wärmeverluste sichtbar. Die rotglühenden Flächen auf dem linken Bild zeigen den vermeidbaren Energieverlust von jährlich etwa 800 Litern Heizöl. Rechts das gleiche Haus mit Fassadendämmung. Grafiken: Caparol Farben Lacke Bautenschutz/akz-o

Die Thermographie macht Wärmeverluste sichtbar. Die rotglühenden Flächen auf dem linken Bild zeigen den vermeidbaren Energieverlust von jährlich etwa 800 Litern Heizöl. Rechts das gleiche Haus mit Fassadendämmung. Grafiken: Caparol Farben Lacke Bautenschutz/akz-o

Gerade wenn Fassaden hohen mechanischen Belastungen ausgesetzt sind, haben sich carbonfaserverstärkte Dämmsysteme bewährt (mehr unter www.caparol.de). Die Kohlefasern optimieren und erhöhen aufgrund ihrer Eigenschaften die Schlagfestigkeit und minimieren zugleich den Verschleiß.

Wesentlich ist, dass das Fassadendämmsystem von einem Fachbetrieb des Handwerks angebracht wird. Denn schon kleine Fehler können die Wirkung der Dämmung deutlich herabsetzen. Maler und Stuckateure verhindern durch eine professionelle Applikation Feuchteeinträge zwischen Dämmung und Wand sowie Wärmebrücken, die zu Kondensation, Schimmelbildung und anderen Nässeschäden führen können.

Wird der Wärmeverlust eines Hauses mittels Wärmedämmung minimiert, ist weniger teurer Brennstoff nötig. Das ist die wirksamste Methode der Einsparung. Und der positive Nebeneffekt dabei: Das Behaglichkeitsempfinden der Bewohner und damit der Wohnkomfort wird gesteigert, Bauschäden wie Schimmelpilz werden verhindert – und der Umwelt wird durch CO2-Reduzierung noch Gutes getan.

Interessierte erhalten im Internet unter www.daemmoffensive.de Auskunft darüber, welche Fördermittel Hausbesitzer für energieeffiziente Renovierungen in Anspruch nehmen können. akz-o

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Eine Reaktion

  1. Andreas 3. August 2009 um 16:26

    Hallo,

    ich will noch anmerken, dass die Thermografie nicht nur geeignet ist, den Zustand vor der Sanierung zu erfassen. Sie eignet sich auch sehr gut, um nach Abschluss der Baumaßnahmen eine Qualitätskontrolle der Dämmung durchzuführen. Pfusch am Bau wird durch eine nachträgliche Thermografie schnell aufgedeckt

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