Gesund leben ohne Wohngifte: Schadstoffe vermeiden
6. März 200980 bis 90 Prozent des Tages hält der moderne Mensch sich in geschlossenen Räumen auf – einen guten Teil davon in den eigenen vier Wänden. Die Qualität der Raumluft im Haus oder der Wohnung spielt eine entscheidende Rolle für Gesundheit und Wohlbefinden. “Wohngifte” sind daher nicht erst in den Fokus des öffentlichen Interesses gerückt, seitdem in vielen älteren Häusern Asbestbelastungen festgestellt wurden. Die Quellen für Schadstoffe können vielfältig sein: Formaldehyd, chemische Lösemittel oder Weichmacher verstecken sich in Baustoffen, Teppichen oder Möbeln. Falsches Heizen und Lüften, Wärmebrücken oder feuchte Bauteile können Schimmelpilzen als Nährboden dienen. Rauchen oder auch schlecht ziehende Holzöfen belasten die Raumluft mit Feinstaub und einer Reihe weiterer Wohngifte.

Wer befürchtet, dass Wohngifte oder Schimmel die Luft im Haus belasten, sollte unabhängige Beratung etwa durch einen Bauherrenberater einholen. Foto: djd/Bauherren-Schutzbund e.V.
Die wichtigsten Gefahrenquellen, wo sie sich verbergen und welche Möglichkeiten es gibt, sich davor zu schützen, erläutert ein neuer Schadstoffratgeber, den die Verbraucherschutzorganisation Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) gegen eine Schutzgebühr von drei Euro (zuzüglich Versandkosten) zur Verfügung stellt. Bei unklaren gesundheitlichen Problemen oder Beeinträchtigungen des Wohlbefindens, die auf Schadstoffe zurückzuführen sein könnten, empfiehlt es sich, unabhängigen Rat von einem Bauherrenberater einzuholen (Adressen und Schadstoffratgeber unter www.bsb-ev.de).

