Energieeinsparverordnung macht Niedrigenergiehaus zum Standard
13. Juli 2008Die Energieeinsparverordnung (EnEV) setzt Bauherren heute enge Grenzen, was den künftigen Energiebedarf ihres Eigenheims betrifft. Für jeden Neubau ist ein Energieausweis zu erstellen, Niedrigenergiehäuser werden damit faktisch zum Standard. Die Vorschriften betreffen die Heizanlage, vor allem aber auch den Wärmeschutz der Gebäudehülle, den Luftwechsel, die Luftwärmeverluste und sogar den sommerlichen Wärmeschutz. Energieeffizientes Bauen fordert aber nicht nur der Gesetzgeber, sondern auch die ökonomische Vernunft. Denn die Kosten für die Heizung sind in vielen Gebäuden mit Abstand die größte finanzielle Belastung. Wer über die gesetzlichen Anforderungen hinaus investiert, legt sein Geld daher gut an.
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Wie gut die Wärmedämmung eines Gebäudes ist, hängt maßgeblich vom Baustoff ab. Beton etwa besitzt eine große Temperaturträgheit und hält damit winters die Wärme im Haus, im Sommer dagegen die Hitze draußen. Ökologisch sinnvoll ist das Baumaterial aber auch, weil seine Rohstoffe Zement, Wasser und Zuschlagsstoffe überall in Deutschland gefördert und in großer Menge vorhanden sind. Beton erspart der Umwelt damit lange Wege mit hohem Treibstoffverbrauch, und auch der Energieeinsatz bei der Herstellung ist gering. Unternehmen wie HeidelbergCement investieren darüber hinaus in die Rekultivierung von Abbauflächen, um sie der Natur- oder Kulturlandschaft zurückzugeben.

