Hocheffiziente Heizungspumpen: Stromrechnung senken mit dem Testsieger

11. Juli 2008

Bis zu 80 Prozent weniger Strom gegenüber alten Heizungspumpen verbraucht der Testsieger in puncto Energieeffizienz der Stiftung Warentest (Heft 09/2007). Foto: djd/Wilo

Bis zu 80 Prozent weniger Strom gegenüber alten Heizungspumpen verbraucht der Testsieger in puncto Energieeffizienz der Stiftung Warentest (Heft 09/2007). Foto: djd/Wilo

Die Reduzierung der Heizkosten ist für die meisten Hausbesitzer ein echtes Dauerthema. Eine komplette Umstellung etwa auf regenerative Energien ist jedoch teuer. Doch bereits mit einer "kleinen Sanierung" lässt sich eine Menge sparen, da in vielen Kellern noch Heizungspumpen ihre Arbeit verrichten, die echte Stromfresser sind.

Beste Werte erreichen Hocheffizienzpumpen wie die Wilo-Stratos Eco. Von der Stiftung Warentest (Heft 09/2007) erhielt sie Bestnoten sowohl für ihre Energieeffizienz als auch für das Preis-Leistungs-Verhältnis.

80 Prozent weniger Stromkosten

Rund 80 Prozent weniger Strom gegenüber der letztplatzierten Pumpe verbrauchen die Geräte aus dem Hause des Dortmunder Pumpenspezialisten Wilo mit der Effizienzklasse A, selbst der Stromverbrauch des nächstplatzierten Geräts lag noch um rund 23 Prozent darüber. Ein durchschnittlicher Vierpersonenhaushalt kommt so nur auf rund zwölf Euro Stromkosten im Jahr, während sich die Rechnung bei Pumpen alter Bauart auf bis zu 150 Euro jährlich belaufen kann. Damit rechnen sich die Anschaffungskosten von rund 400 Euro bereits nach wenigen Jahren.

Fördermittel einkalkulieren

In der Solarthermie verbessern Hocheffizienzpumpen den Gesamtwirkungsgrad der Kollektoranlagen erheblich. Wer bei einer Solarkollektorpumpe auf ein besonders sparsames Modell wie die Wilo-Stratos Eco ST setzt, bekommt 50 Euro Fördermittel je Pumpe. Wird eine erstmals installierte oder erweiterte Solaranlage zur Heizungsunterstützung genutzt, erhält der Bauherr für den Einbau einer Hocheffizienz-Heizungspumpe wiederum 200 Euro pro Anlage. Dirk Geißler, Marketingleiter bei Wilo, empfiehlt, die Fördermittel in die Gesamtplanung einer Biomasseheizung oder Solarthermieanlage einzubeziehen sowie Planer und Fachhandwerker darauf anzusprechen.

Weitere Informationen gibt es beim örtlichen SHK-Fachhandwerk, im Internet (www.wilo-hocheffizienz.de) oder per Post unter DWS, Kennwort: Wilo Hocheffizienz, Postfach 120 121, 44291 Dortmund.

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