Fassade und Klima schützen mit Fassadendämmung
8. April 2008Das Thema Energiekosten hatte Anfang dieses Jahres für viele Wohneigentümer und Mieter einen schalen Beigeschmack, als die Abrechnung der örtlichen Energieversorger ins Haus flatterte. Häufig waren Nachzahlungen fällig, und oft wurden außerdem die monatlichen Abschlagszahlungen angehoben.
Die stetig steigenden Preise für Öl und Gas alleine sind schon Grund genug, sich über Möglichkeiten der Energieeinsparung zu informieren, zumal weitere Erhöhungen zu erwarten sind. Die zahlreichen Fördermittel des Staates machen energetische Sanierungen doppelt attraktiv (www.daemmoffensive.de).
Als besonders effektives Mittel für mehr Klimaschutz und weniger Heizkosten gilt die Fassadendämmung, da eine solche Isolierung den größten Teil der Außenhaut eines Gebäudes abdeckt. Je nach Dämmstärke und vorhandenem Wandaufbau lassen sich Einsparungen von über 50 Prozent realisieren. Mit hochwertigen Wärmedämm-Verbundsystemen (WDVS) kann der Ölverbrauch von 20 Litern auf bis zu drei Litern je Quadratmeter Fassadenfläche und Jahr reduziert werden.
Bestens bewährt hat sich ein carbonfaserverstärktes WDVS. Die Kohlefaser (Carbonfaser) ist aufgrund ihrer Eigenschaften meist als Verbundwerkstoff ein Hightech-Produkt. Sie hat die Luft- und Raumfahrt, die Automobilindustrie, den Hochleistungssport sowie die Medizintechnik erobert – und hält jetzt auch in der Fassadentechnologie Einzug. So hat Caparol ein System entwickelt, das die Stoß- und Schlagresistenz von WDVS enorm steigert. Darin sind der Armierungsspachtel für Sockel und Fassade, Oberputz sowie Außenfarbe jeweils mit der High-Tech-Faser ausgestattet.
Im Kugelfallversuch beeindruckte insbesondere die neue Hightech-Spachtelmasse durch maximale Stoßfestigkeit. Während die Schlagfestigkeit üblicher Armierungen zwischen drei und sechs Joule liegt, ergab sich bei dieser Spachtelmasse im Test bereits bei einer Schichtstärke von drei Millimetern eine Festigkeit weit jenseits der in allen Normen verankerten Prüfgrenze von zehn Joule. Die Armierung überstand sogar den Aufprall einer aus eineinhalb Metern Höhe herunterfallenden Ein-Kilo-Stahlkugel unbeschadet und überschritt damit den geforderten Wert um über 50 Prozent. Mithin erhöht sich die Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Belastungen wie Hagel oder Vandalismus. Aber auch die kleinen Vergehen des Alltags wie umgeworfene Fahrräder oder verirrte Fußbälle hinterlassen keine Spuren

