Ausgezeichnete Dämmstoffe

3. Februar 2008

Heizkosten senken klappt am besten auf natürliche Art

Die rasant steigenden Heizkosten verlieren durch eine nachträgliche Wärmedämmung viel von ihrem Schrecken. Bis zu einem Viertel dieser Ausgaben lassen sich mit Wärmedämmverbundsystemen einsparen, bei älteren Häusern kann das über 1.000 Litern Heizöl beziehungsweise Kubikmetern Gas entsprechen. Aufeinander abgestimmte Zusammenstellungen aus Dämmplatten, Befestigung und einem mehrschichtigen Außenputz samt Verstärkung werden auf die Außenwand des Hauses geklebt und gedübelt. Sie packen das Haus rundum ein wie eine warme Decke.

Natürliche Dämmstoffe

Umweltfreundlich und gesund sind Dämmsysteme, die das "natureplus"-Qualitätszeichen tragen. Die Fachleute des unabhängigen Vereins für zukunftsfähiges Bauen haben mehrere Angebote auf Herz und Nieren geprüft (Informationen unter www.natureplus.de oder Telefon 06223-861147). Die hierbei ausgezeichneten Systeme garantieren eine problemlose Verarbeitung durch den Fachhandwerker sowie eine umweltschonende, nachhaltige Produktion und niedrigste Schadstoffwerte. Sie bestehen nicht aus Erdölprodukten, sondern aus Holzfasern oder gehärtetem Mineralschaum aus Zement und Kalk. Ihre gute Durchlässigkeit für Wasserdampf verhindert Bauschäden, die feuchte Wand trocknet schnell wieder ab, dadurch wird auch die Algenbildung verhindert. Außerdem sind die Platten und die darauf abgestimmten Putze sehr robust. Stöße mit dem Fahrradlenker oder eine angelegte Leiter hinterlassen nicht gleich eine Delle oder einen Riss in der dämmenden Hülle. Die Entsorgung am Ende der jahrzehntelangen Lebensdauer ist völlig unproblematisch.

Staat zahlt mit

Einen vergleichsweise geringen Mehrpreis kostet der "Pullover fürs Haus", wenn er bei einem sowieso anstehenden Anstrich der Fassade gleich mit aufgebracht wird. Die Kosten amortisieren sich durch die Einsparungen bei der Heizung meist in kurzer Zeit. Zudem fördert der Staat die nachträgliche Dämmung mit günstigen Krediten oder einem Zuschuss von bis zu 5.000 oder 8.500 Euro, je nach Einsparerfolg. Informationen gibt die Hausbank oder auch die KfW Förderbank.
 

Informationen zu Fördermöglichkeiten:

Hier gibt es Informationen zu den Fördermöglichkeiten für energetische Sanierung und Modernisierung:

www.baufoerderer.de
Die Fördermittelseite des Bundesverbands der Verbraucherzentralen.

www.co2online.de
Gemeinnützige Beratungsgesellschaft, welche die Kampagne "Klima sucht Schutz" des Bundesumweltministeriums begleitet.

www.energiefoerderung.info
Eine Seite des FIZ Fachinformationszentrums Karlsruhe mit Informationen zu nationalen und regionalen Förderprogrammen.

www.kfw.de
Die Seite der KfW Bankengruppe, ehemals Kreditanstalt für Wiederaufbau.
 

 

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