Bei der Wärme lässt sich sparen

17. Dezember 2007

Wer ein Haus plant, muss sich auch Gedanken um die Heiztechnik und die Warmwasserbereitung machen. Foto: djd/Wärme +

Richtige Maßnahmen bringen bis zu 80 Prozent Sparpotenzial

Wer einen Hausbau plant oder sein Haus modernisieren will, kommt nicht umhin, sich Gedanken um die Heiztechnik und die Warmwasserbereitung zu machen. Denn zusammen machen sie einen Großteil des Energiebedarfs eines Haushalts aus. Bei unsanierten Altbauten sehen Fachleute deshalb ein Einsparpotenzial von bis zu 80 Prozent. Auch wenn bei vielen Hausbesitzern und Bauherren der Wille da ist, hapert es oft am Wissen.

Praktische Hilfestellung gibt deshalb jetzt die Initiative Wärme+ im Internet unter www.waerme-plus.de. Ein Heizkostenrechner erleichtert etwa den direkten Vergleich von Luft/Wärmepumpe, Sole/Wasser-Wärmepumpe, Pelletheizung und Ölheizung und zeigt mit einfachen Schiebereglern, wie die künftigen Betriebskosten bei der Nutzung anderer Energiequellen für das Heizen aussehen könnten. Ein weiterer Rechner für die Warmwasserbereitung stellt die Unterschiede zwischen einer zentralen Versorgung und der flexibleren dezentralen Variante mit Durchlauferhitzern anschaulich dar.

Wer sich unsicher ist, welche Maßnahmen für sein Projekt sinnvoll sind, kann einen Energieberater hinzuziehen. Adressen findet er über die Postleitzahlensuche auf der Website. Wie Staat, Länder und Gemeinden Bauherren und Sanierern bei der Energieoptimierung im eigenen Haus oder der Wohnung dann finanziell unter die Arme greifen, zeigt ebenfalls unter www.waerme-plus.de die HEA-Förderdatenbank.

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